Tobias Merckle: Philanthropie ist ansteckend
Shownotes
Tobias Merckle ist mehr als nur Gründer und geschäftsführender Vorstand der Hoffnungsträger Stiftung: Als Philanthrop und Unternehmersohn hat er sein Leben der Unterstützung straffällig gewordener Jugendlicher gewidmet – insbesondere durch das von ihm initiierte Seehaus in Leonberg. Dort bietet er jungen Menschen eine echte zweite Chance, fernab von Vorverurteilungen und gesellschaftlicher Ausgrenzung.
„Es geht ja nicht um ein Leben in Saus und Braus, sondern wir sind nur Treuhänder des Geldes.“ Im Podcast von new philanthropy erzählt Tobias, wie diese Haltung seine Arbeit prägt: Nicht das materielle Wachstum, sondern der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen steht im Mittelpunkt – gerade in der Philanthropie. Mit seiner Stiftung schafft er Strukturen, die Veränderung möglich machen, weil sie auf Vertrauen und langfristigem Engagement fußen.
Seine Vision ist dabei ebenso klar wie mutig: Es geht um echte Beteiligung der Jugendlichen und darum, gesellschaftliche Brüche zu heilen, nicht zu vergrößern. Sein Ansatz fordert heraus, konventionelle Wege im sozialen Bereich zu überdenken.
Zum Abschluss gibt Tobias einen wertvollen Impuls mit auf den Weg: Unzufriedenheit dürfe kein Hemmnis sein – sie sei vielmehr der Motor für Innovation und Wandel. Für alle, die gesellschaftliches Engagement wirklich voranbringen wollen, ist diese Folge eine Einladung zum Umdenken.
„Nur wenn man unzufrieden ist, sucht man auch nach Lösungen für die Probleme.“
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