Ansgar Gessner über die Herausforderung für die Zivilgesellschaft
Shownotes
In unserer neuen Podcast-Reihe „new philanthropy“ haben wir diesmal Ansgar Gessner zu Gast. Er ist seit Mai 2024 geschäftsführender Vorstand der Maecenata Stiftung und folgt damit auf den langjährigen Stiftungsgründer Rupert Graf Strachwitz.
Mit seiner breiten Erfahrung in internationalen Organisationen wie dem German Marshall Fund und der Alfred-Herrhausen-Gesellschaft bringt Gessner neue Impulse in die Stiftung ein, die sich als Think Tank für Zivilgesellschaft und Philanthropie versteht.
„Weniger staatliche Förderung muss im Interesse der Zivilgesellschaft sein!“
Gessner betont die Bedeutung einer unabhängigen Zivilgesellschaft, die nicht ausschließlich auf staatliche Förderung angewiesen ist. Er setzt sich für die Stärkung grenzüberschreitender Spendenmöglichkeiten ein und verweist auf das Transnational Giving Europe Network (TGE), das es sich zur Aufgabe gemacht hat, internationale Spenden zu erleichtern. Mit Gessner an der Spitze setzt die Maecenata Stiftung ihre Arbeit fort, die Zivilgesellschaft in Deutschland und Europa zu fördern und ihre Rolle als unabhängiger Akteur in der Demokratie zu stärken.
„Trump oder die AfD – die Herausforderungen, vor denen wir stehen, bleiben gleich!“
Ansgar Gessner sieht in der Stärkung der Zivilgesellschaft einen zentralen Baustein zur Verteidigung demokratischer Werte gegen populistische Strömungen. Er betont, dass die Herausforderungen, vor denen die Zivilgesellschaft steht, unabhängig von konkreten politischen Akteuren wie Trump oder der AfD bestehen bleiben. Die Maecenata Stiftung engagiert sich daher für eine lebendige Zivilgesellschaft, die durch Forschung, Bildung und internationale Zusammenarbeit gestärkt wird.
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